Was ist Wushu?
Wushu (chin.: Kampfkunst) ist der Oberbegriff für chinesische Kampfkünste, die bei uns auch oft als Gongfu oder Kungfu bezeichnet werden.
Es gibt eine ganze Reihe von Stilen, die sowohl mit als auch ohne Waffen geübt werden. Oft geht ihr Ursprung auf die Beobachtung von Tieren zurück.
Wushu wird unterteilt in eine äußere und eine innere Schule, wobei die äußere vor allem Shaolin umfasst.
Die innere Schule beinhaltet Taijiquan, Baguazhang (Kampfkunst, die auf den acht Trigrammen aufbaut. Die Bewegungen sind vor allem kreisförmig und weichen dem Gegner aus), Xingyiquan (lehnt sich an die Charakteristik von zwölf Tieren an und basiert auf den 5 Wandlungsphasen. Die Bewegungen sind geradliniger und mehr auf den Angriff ausgerichtet als die der anderen inneren Kampfkünsten) und Wudang.
Modernes Wushu wird in Form von Wettkämpfen, als Demonstration und als Freikampf geübt und seit den fünfziger Jahren staatlich gefördert. In dieser Zeit wurden Standardformen und akrobatische Wettkampfformen entwickelt.